Rezept: Grüner Smoothie mit Wildkräutern

Grüner_Smoothie_Zutaten
Ein Teller Grünes für den Smoothie

Das Grundprinzip ist simpel: eine Handvoll grünes Obst und eine Handvoll grünes Blattgemüse mixen, bis es cremig geworden ist. Je süßer das Obst, desto süßer der Smoothie und weitere Süßungsmittel sind überflüssig, ansonsten sind Bananen eine wunderbare Ergänzung. Verwendet werden kann ein einfacher Küchenmixer, auch wenn nicht alle Bestandteile fein aufgelöst werden.

Hier mein liebstes Rezept:

· 1 Kiwi, 1 kleine Birne, 1 reife Banane
· eine Handvoll Wildkräuter wie z.B. Giersch, Brennnessel, Gundermann, Sauerampfer, Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe, Zitronenmelisse, Boretsch, Pimpinelle, Fünffingerkraut, Frauenmantel oder Himbeerblätter und die ersten Wiesenblumen. Die Menge kann bei Bedarf mit Spinat oder Mangold ergänzt werden, die geschmacklich recht neutral sind.
· eine Viertel Avocado
· eine kleine Tasse Wasser

Für das Sammeln der Wildkräuter lohnt es sich, einen forschenden Blick in die nächste Umgebung zu richten. Eine alte Weisheit des Volksmunds sagt, dass das, was der eigene Körper braucht, in direkter Umgebung wächst. Zur Bestimmung der Pflanzen helfen die Kosmos-Naturführer Welche Heilpflanze ist das? und Wildkräuter und ihre giftigen Doppelgänger.

Weitere tolle Rezepte finden sich im Buch von Gabriele L. Bräutigam: Wilde grüne Smoothies, 50 Wildkräuter – 50 Rezepte, Vegan & köstlich. Hans-Nietsch-Verlag, 2014.
Viel Erfolg beim Sammeln und Geniessen!

Frischekick mit Sprossen und Keimen

Belugalinsen Kresse und Kichererbsen
Belugalinsen Kresse und Kichererbsen

Sprossen und Keime gehören neben Wildkräutern zu den Lebensmitteln mit der höchsten Dichte an Vitalstoffen und bieten eine Vielzahl an Enzymen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Sie sind die einzigen Nahrungsmittel, die im Prinzip als giftfrei bezeichnet werden können, und sind dabei energiesparender als Gemüse. Sie vergrößern ihr Volumen um ein Vielfaches im Vergleich zum Samen in nur 2 bis 3 Tagen und sind durch den Keimprozess leicht verdaulich geworden, denn ihre Inhaltsstoffe sind aufgespalten und werden darum vom Körper einfacher aufgenommen. So stabilisieren sie unser Immunsystem und sind eine wertvolle Bereicherung der Grünen Diät.

Lässt man dem Keim einige Tage länger Zeit, wächst das Grünkraut heran. Durch das darin enthaltene Chlorophyll werden in Verbindung mit anderen enthaltenen Heilstoffen Entgiftungs- und Ausscheidungsprozesse eingeleitet. In den ersten Tagen kann dies schon mal etwas schmerzhaft sein!

Ein umfassendes Buch zur Wirkungsweise, Handhabung, Sprossenarten sowie Rezepten hat Rose-Marie Nöcker geschrieben und ist im Heyne Verlag für knapp 10 € erschienen: Das große Buch der Sprossen und Keime, Leseprobe als PDF.